Der Typ I Diabetes ...

... beruht auf einem absoluten Mangel an Insulin. Da er in der Regel bereits vor dem 35. Lebensjahr auftritt, wird dieser Typ auch jugendlicher Diabetes genannt. Teils erblich bedingt, kommt es zu einer entzündlich ausgelösten Selbstzerstörung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Dieser Prozess lässt sich leider nicht aufhalten oder heilen, die Betroffenen benötigen immer eine lebenslange Behandlung mit Insulin.

Der Typ II Diabetes ...

 ... beruht nur auf einem Insulinmangel. Trotz des normalen oder erhöhten Insulinspiegel im Blut nehmen die Muskel und Leberzellen nicht genügend Zucker auf. Sie erkennen das Insulin nicht und sind daher resistent gegen die Insulinwirkung. Ausbruch und Verlauf der Erkrankung hängen von einem gewichtigen Faktor ab, dem ÜBERGEWICHT!

Diabetes Typ II ist eine Erkrankung der zweiten Lebenshälfte und wird daher Alters-Diabetes genannt. Er entwickelt sich schleichend und oft lange Zeit unbemerkt. Um Folgeerkrankungen und Spätschäden zu vermeiden, kommt der frühzeitigen Erkennung und Behandlung des Diabetes entscheidende Bedeutung zu.

DIABETES-LEXIKON

Begriffserklärung zum Thema Diabetes

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